{"id":84,"date":"2015-04-12T11:05:38","date_gmt":"2015-04-12T09:05:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schnupperpilgern.de\/?page_id=84"},"modified":"2015-04-12T11:05:38","modified_gmt":"2015-04-12T09:05:38","slug":"reisebericht-2014","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.schnupperpilgern.de\/?page_id=84","title":{"rendered":"Reisebericht 2014"},"content":{"rendered":"<p><strong>Schnupperpilgern auf dem oberschw\u00e4bischen Jakobsweg von Ulm nach Konstanz vom 15.-18.08.2014<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Unterwegs auf einem guten Weg<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li><strong> Tag:<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Vier Dozenten des EC Europa Campus erlebten im August 2014 vier unvergessliche Tage, als sie sich auf den oberschw\u00e4bischen Jakobsweg von Ulm nach Konstanz machten. Die EC-Dozenten Prof. Dietmar Pfaff, Michael Maag und Natalie Dechant sowie die stellvertretende Akademische Leiterin des EC Europa Campus, Katrin Fronczek, starteten in Mannheim und fuhren mit dem Zug nach Ulm, wo sie im M\u00fcnster den ersten Stempel in ihren Pilgerpass bekamen und noch eine unvorhergesehene Orgelmatinee erlebten. Ausgestattet mit Rucks\u00e4cken zwischen 9,4 und 11,2 Kilogramm, Wanderst\u00f6cken und Regenschutz, ging es Richtung Oberdischingen. Nach einem weiteren kurzen Stopp in der Jakobus-Kirche von Grimmelfingen, in der es den zweiten Stempel f\u00fcr den Pilgerpass gab, ging es in str\u00f6mendem Regen in Richtung Einsingen durch den Wald. Die vier Pilger folgten stets der gelben Jakobsmuschel auf blauem Untergrund, die ihnen den Weg wies. Durchn\u00e4sst kamen die EC-Dozenten in Erbach an und suchten Unterschlupf in der Pfarrkirche St. Martinus \u2013 der n\u00e4chste Stempel war ihnen sicher. Pfaff hatte die Kurzreise systematisch und bis ins kleinste Detail geplant. Er ist den Jakobsweg nach Santiago de Compostela bereits mehrere Male gewandert. \u201eWenn ich auf dem Jakobsweg wandere, tue ich mir etwas Gutes, es ist eine sinnvolle Bereicherung und steigert meine Lebensqualit\u00e4t\u201c, sagt Pfaff. Dem konnten die anderen drei Pilger nur zustimmen, obwohl sie den Jakobsweg zum ersten Mal gingen. Nach einer kurzen Rast in der Pension Steinle in Donaurieden kamen die Pilger am Abend in der Pilgerherberge des Cursillo-Hauses St. Jakobus in Oberdischingen an. Beim Abendsessen im Gemeinschaftsraum stie\u00dfen sie auf weitere Pilger und tauschten ihre Erfahrungen und Eindr\u00fccke rund um den Jakobsweg aus. Ein kurzweiliger und informativer Film sollte Lust auf den Jakobsweg nach Santiago machen.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong> Tag:<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag durfte sich jeder eine Jakobsmuschel aussuchen und sie an seinen Rucksack h\u00e4ngen. Nun waren alle als echte Pilger auf dem Jakobsweg zu erkennen. Doch ehe die Reise weiterging, bewunderten die vier Wanderer noch die schwarze Madonna in der Kapelle beim Cursillo-Haus und das vier Meter hohe Cruz de Luz, ein franziskanisches Taukreuz aus Stahl mit blauen Glassteinen. Es greift die Symbolik des \u201eCruz de Ferro\u201c auf dem Weg nach Santiago auf. Jeder der vier Pilger legte dort einen Stein nieder und damit symbolisch die Sorgen, die ihn bedr\u00fcckten. Wie schon am Tag zuvor w\u00fcnschten sich alle einen \u201eBuen Camino\u201c, einen guten Weg, und weiter f\u00fchrte er Richtung \u00d6pfingen und Ri\u00dftissen. Wie es sich f\u00fcr echte Pilger geh\u00f6rt, pfl\u00fcckten sie \u00c4pfel und Birnen vom Wegesrand. \u201eDas Wandern auf dem Jakobsweg ist zeitweise sicher anstrengend, aber ich bekomme dabei den Kopf frei und kann Energie tanken\u201c, erkl\u00e4rt EC-Dozentin Natalie Dechant. Die n\u00e4chste Station hie\u00df Aulendorf, von wo aus die vier bis zum Kloster Reute wanderten, dort ihre Zimmer im Gasthof Sonne direkt neben dem Kloster bezogen und am Abend die Vesper mit Psalmenges\u00e4ngen in der Klosterkapelle miterlebten. Reiseleiter Pfaff hatte bereits den n\u00e4chsten Event spontan organisiert: eine aufschlussreiche F\u00fchrung durch den Kloster-Kr\u00e4utergarten, der allerlei Heil- und Gew\u00fcrzpflanzen zu bieten hatte, die gegen viele Schmerzen helfen sollten, auch gegen Blasen an den F\u00fc\u00dfen und Gelenkschmerzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong> Tag:<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck erlebten die Pilger eine beeindruckende F\u00fchrung durch das Kloster Reute und besuchten das Labyrinth der Sinne im Klostergarten, ehe sie den Jakobsweg fortsetzten und \u00fcber Dinnenried zur St.-Georg-Kapelle in Gwigg wanderten, wo es einen weiteren Stempel f\u00fcr den Pilgerpass gab, Durch Engenreute f\u00fchrte der Weg nach Baindt, Ravensburg, Friedrichshafen bis Immenstaad am Bodensee. Im Hotel Seehof direkt am Yachthafen sollten die Pilger ihre letzte Nacht der Reise verbringen. Nach einem kurzen Bad der m\u00e4nnlichen EC-Dozenten im Bodensee &#8211; den weiblichen war das Wasser mit 16 Grad zu kalt \u2013 und dem Abendsessen genossen alle den Blick auf den Bodensee und den Sternenhimmel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"4\">\n<li><strong> Tag:<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Nach morgendlichen Qi-Gong-\u00dcbungen und einem \u00fcppigen Fr\u00fchst\u00fcck waren die Pilger bereit f\u00fcr ihre letzte Etappe des oberschw\u00e4bischen Jakobswegs. Kaum waren sie unterwegs, hatte Reiseleiter Pfaff wieder ein Event vorbereitet. Diesmal war es eine einst\u00fcndige Fahrt mit dem Motorboot \u00fcber den Bodensee. Bei Strahlendem Sonnenschein ging es auf dem Bodenseerundweg bis nach Meersburg, wo die EC-Dozenten mit der F\u00e4hre bis nach Konstanz \u00fcbersetzten. Im M\u00fcnster erhielten sie den letzten Stempel und besichtigten die Figur des Heiligen Jakobus in der Krypta. Mit dem Zug fuhren die Pilger schlie\u00dflich wieder zur\u00fcck bis Mannheim. Die Reise sollte den Teilnehmern einen kleinen Eindruck vom Pilgern geben, um danach den spanischen Jakobsweg nach Santiago de Compostela in Angriff zu nehmen. \u201eDie vier Tage haben unsere Erwartungen in jeder Hinsicht weit \u00fcbertroffen\u201c, waren sich die Teilnehmer einig und Katrin Fronczek war sich sicher: \u201eIch will jetzt auf jeden Fall auch den Jakobsweg bis nach Santiago gehen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schnupperpilgern auf dem oberschw\u00e4bischen Jakobsweg von Ulm nach Konstanz vom 15.-18.08.2014 \u00a0 Unterwegs auf einem guten Weg \u00a0 Tag: Vier Dozenten des EC Europa Campus erlebten im August 2014 vier unvergessliche Tage, als sie sich auf den oberschw\u00e4bischen Jakobsweg von Ulm nach Konstanz machten. 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